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Test: Somikon Zeitrafferkamera

Autor: Anton    Tags:  gerät, pearl.de, review, SOMIKON, Somikon Zeitrafferkamera, test    Publiziert:  18. Januar 2012



Im Frühling sprießen die Blumen und das Gras in eurem Garten wieder! Ihr wollt es wachsen sehen? Dann empfiehlt euch der Versandhändler Pearl die Somikon Zeitrafferkamera. Mit der Kamera soll es möglich sein, einfache Zeitraffer-Aufnahmen anzufertigen. Wir haben es getestet.


Zeitraffer mit Hindernissen

An sich ist diese Kamera ja eine coole Idee. Zeitrafferkameras sind teuer und unser zu testendes Produkt kostet “nur” knapp 70 Euro. Im Lieferumfang sind neben der Kamera noch ein Erdspieß mit Verlängerungen, Bedienungsanleitungen sowie eine Software auf CD beigelegt. Die benötigten vier AA-Batterien waren bei uns auch bereits im Lieferumfang enthalten. Als Anwender muss man sich also nur noch eine SD-Karte besorgen, die in der Kamera Platz findet. Die Bedienungsanleitung besteht nur aus wenigen Seiten, erklärt aber die Einrichtung der Kamera sehr gut. Man muss nur die Batterien und die SD-Karte einlegen und schon ist die Kamera funktionstüchtig.

Die Kamera kann über den Ein/Aus-Schalter auf der Vorderseite aktiviert werden. Nun muss mit der T-Taste sowie den Hoch/Runter-Pfeilen innerhalb der Kamera eingestellt werden, wie lange der Zeitabstand zwischen Fotos sein soll. Leider ist dies aber ein wenig fordernd, denn eine übersichtliche Menüführung bietet das Gerät nicht. Am Objektiv an der Vorderseite muss dann zudem noch eingestellt werden, ob es eine Nah- oder Landschaftsaufnahme sein soll. Sobald man eine der Zeiteinstellungen getroffen hat, beginnt das Gerät auch schon mit Fotos schießen. Der Mindestabstand zwischen zwei Fotos muss eine Minute betragen. Darunter geht nichts. Mit den beiliegenden Erdspießen kann man die Kamera an einem festen Platz im Garten einstecken. Sie ist wasserfest und sollte somit sogar Regenwetter überstehen. Die Kamera kann auch ganz einfach auf ein normales Stativ geschraubt werden.

Die Fotoqualität ist relativ ernüchternd. Ein Testfoto bei schweren Lichtverhältnissen findet ihr oben. Bei gut belichteten Aufnahmen im Garten, ist die Qualität durchaus besser. Fotos werden mit 1,3 MP aufgenommen und entsprechen somit weitaus nicht dem aktuellen technischen Standard. Zudem ist es schade, dass die Kamera selbst eigentlich gar nicht die Videos erstellt. Die Kamera nimmt nur Fotos auf die SD-Karte auf und diese müssen an einem PC zu einem Video geschnitten werden. Dazu liegt eine “MAGIX”-Software bei, deren Benutzung in der Bedienungsanleitung aber nicht erwähnt wird. Zudem ist sie nur für Windows verfügbar. Mac und Linux-Anwender müssen sich also eine Alternative suchen. Der 1,77″ LCD-Display in der Kamera dient als kurze Vorschau. Für mehr ist er aber auch nicht geeignet, denn er ist sehr klein und sehr pixelig. Gut mitgedacht wurde aber beim Dämmerungssensor. Erkennt er, dass es dunkel wird, nimmt er keine Fotos auf. Auch die Verarbeitung des ganzen Geräts ist sehr zufriedenstellend.

FAZIT

Mit der Somikon Zeitrafferkamera können Anwender durchaus zufriedenstellende Ergebnisse erzielen. Allerdings muss man sich vor dem Kauf bewusst sein, dass die Videos mit einer Windows-Software erstellt werden müssen und die Bildqualität nicht gerade hervorragend ist. Wer aber über die Kritikpunkte hinwegsehen kann und möglichst einfach Zeitraffer-Aufnahmen erstellen möchte, kann sich einen Kauf überlegen.

Preis: 69,90 Euro
Bei Pearl.de kaufen

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1 Kommentar

Ben

Mich nervt an dieser Kamera der eingebaute Dämmerungs-Sensor. Er führt dazu, dass grade jetzt im Winter die Kamera bereits tagsüber keine Bilder mehr aufnimmt, obwohl es noch gar nicht wirklich Nacht war. Leider ist nichts dokumentiert, ob man daran noch was ändern könnte. Durch Zufall fand ich den Weg in ein Konfigurationsmenu, doch da kam ich nicht mehr über die Tasten raus, nur durch Batterie raus-rein war mir dies möglich.





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