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Wenn man einer neuen Studie bezüglich der Verwendung von Betriebssystemen in Unternehmen Glauben schenken darf, so soll der Einsatz des mittlerweile in die Jahre gekommenen Betriebssystems Windows XP Geldverschwendung sein. Zu dieser Einsicht kam das Marktforschungsinstitut IDC in einer neuen Studie. Dabei hat IDC neun Großunternehmen unter die Lupe genommen, lediglich vier davon seien allerdings bereits komplett auf das neue System Windows 7 umgestiegen. Zwei davon setzen zu 93 Prozent immer noch auf Windows XP.
Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern scheuen die anfangs großen Ausgaben für die Neunschaffung von PCs mit dem neuen Betriebssystem. Diese Kosten würden jedoch nach rund einem Jahr wieder hereingeholt werden. So sollen Rechner, die mit Windows XP laufen, 870 Dollar pro Jahr benötigen, um einen reibungslosen Ablauf zu garantieren. Computer mit Windows 7 hingegen kommen nur auf laufende Kosten von 168 Dollar im Jahr. Zudem lasse es sich mit einem neuen System schneller und effizienter arbeiten und es können mehr Aufgaben in der gleichen Zeit erledigt werden.
Laut Adam Riese stehen also unter dem Strich 702 Dollar für die Neunschaffung eines neuen PCs zur Verfügung. Nach mehrjähriger Nutzung sollen sich somit auch die Kosten für Wartung und Support der Systeme senken lassen. Inwieweit diese Studie von Microsoft unterstützt worden oder unabhängig erfolgt ist, lässt sich leider nicht sagen.
[via derStandard.at]
