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Nintendo, Sega, THQ und nun auch Microsoft. Vier große Namen im Spielebusiness, die zumindest dieses Jahr keinen Messestand auf der Gamescom in Köln haben werden. Rufe werden laut, dass die Gamescom an Präsenz in der Gamingbranche einbüßt und sich zu einem Nischenprodukt entwickeln könnte.
Jens Uwe Intat, Senior Vice President EA European Publishing, teilt nicht diese Meinung.“Die Gamescom ist eine wichtige Säule für unsere Branche. Die Veranstaltung ist einzigartig in ihrer Eigenschaft gleichermaßen Fachbesucher und die große Gaming-Community mit den wichtigsten Entertainment Neuvorstellungen des Jahres anzulocken. Wir freuen uns, wieder mit einer starken Präsenz vor Ort zu sein.”
Auch Sony möchte die Anwesenheit auf der größten europäischen Spielemesse nicht missen, große Einbußen in wichtigen Bereichen des Elektronikgiganten zum Trotz. Ubisoft wird ebenfalls wieder vertreten sein und mit starken Titeln aufwarten können. Fans erwarten erste Minuten zu Assassins Creed 3, Tom Clancy’s Splinter Cell: Blacklist oder Far Cry 3.
Dennoch werden vier große Unternehmen an diesem Spektakel nicht teilnehmen. Die Ursache sieht die Kölnmesse in der aktuell schwierigen Wirtschaftslage und dem bevorstehenden Wechsel der Konsolengeneration. “Dies wirkt sich entsprechend auf die Messebeteiligungen der vereinzelten Unternehmen sowohl in Köln als auch an anderen Games-Standorten wie Los Angeles oder Tokio aus. Im weltweiten Vergleich ist die Gamescom nach wie vor die weltweit größte und mit ihrem Konzept einzigartige Veranstaltung”, so die Kölnmesse. Spieler egal welcher Altersklasse werden also wieder auf ihre Kosten kommen.
[via golem.de]
