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Test: Skate 3

Autor: Anton    Tags:  review, skate, skate 3, test    Publiziert:  22. Juni 2010



Eigentlich wollte Tony Hawk mit seinem Skateboard-Spiel “Ride” letztes Jahr alles besser machen. Mit einem echten Brett virtuell skaten? Irgendwie ging seine Idee jedoch nicht auf und das Spiel war ein kompletter Reinfall. Nun möchte Electronic Arts mit “skate 3″ beweisen, wie man ein tolles Skateboard-Spiel macht. Ob der bereits dritte Teil der skate-Serie überzeugen kann und wie wir uns auf den Brettern geschlagen haben, lest ihr in unserem Review.


Auf die Bretter… Fertig… Los!

Das es Electronic Arts mit “skate 3″ ernst meint, beweist bereits das Video zu Beginn des Spiels. Wir wollen euch nicht viel von der Story verraten. Aber die Story von einigen durchgeknallten Holzfällern, die nach einem Sprung von einer Megarampe auf die Idee kommen ein eigenes skate-Label zu gründen ist einfach so verrückt, dass es schon wieder Spaß macht! Ihr müsst nun an vielen Events teilnehmen und natürlich gewinnen, damit euer Label bekannt wird und ihr die reichsten und bekanntesten Skater der Welt werdet!

Die Events sind sehr abwechslungsreich. Mal steht ein Fotoshooting an oder ihr dreht ein cooles Video. Ein andermal nehmt ihr an einem Rennen gegen andere Skater teil. Die Events findet ihr, während ihr durch die Stadt fahrt oder ihr benutzt die Challenge Karte. Hier findet ihr alle Events übersichtlich aufgelistet ihr ihr könnt euch sofort dorthin „beamen“. Um schnell an einen bestimmten Ort zu kommen, könnt ihr auch einen Marker setzen. Per Kopfdruck könnt ihr euch dann immer sofort zu dieser Position zurückbeamen. Dies ist besonders hilfreich, wenn ihr einen coolen Spot entdeckt habt und von dort aus immer wieder herunterskaten wollt. Ihr müsst dann nicht immer wieder zu dem Spot zurückfahren.


Flickit Rulez!

Wie auch schon in den ersten skate-Spielen ist wieder die Flickit-Steuerung mit von der Partie. Eure Tricks steuert ihr nämlich mit dem rechten Stick am Controller. Zieht ihr den Stick zurück, geht der Skater in die Knie und setzt zum Sprung an. Durch verschiedene Drehbewegungen führt ihr nun verschiedene Tricks aus. Innovativer kann eine Steuerung bei einem Skateboard-Spiel kaum sein.
Die ganze Steuerung wird Neulingen von “Coach Frank” beigebracht. Immer wieder schaltet ihr neue Trainingseinheiten mit neuen Tipps und Tricks frei.


Zusammen skaten macht mehr Spaß!

“skate 3″ bietet euch auch einen Mehrspielermodus. Man merkt, dass EA sehr viel Wert auf eine Community-Funktion gelegt hat. So könnt ihr während des Spielens Bilder oder Videos erstellen. Diese könnt ihr dann wiederum hochladen und der Community bereitstellen. Andere können eure Videos nun bewerten und downloaden. Zusätzlich könnt ihr auch erstellte Skateparks hochladen.
Online können auch noch bis zu sechs Spieler verschiedene Events bestreiten.


Die Technik beim skaten

Was macht die Technik bei “skate 3″? Grafisch überzeugt der Titel nicht ganz. Die Stadt ist voller verwaschener Texturen und die Gestaltung der Charakter ist auch nicht zeitgemäß. Dafür sind die Animationen umso realistischer. Vor allen die Animation, beim Sturz eines Skaters, sieht sehr gut aus. Nervig sind die Ladezeiten, die immer mal wieder den Spielfluss stören. Ihr bekommt dann nur überflüssige Tipps zu sehen, die ihr sowieso schon alle kennt.
Soundtechnisch macht das Spiel nichts falsch. Ein abwechslungsreicher Soundtrack unterstreicht die tollen Soundeffekte.

FAZIT

“skate 3″ macht Spaß! Auch wenn es technisch einige Probleme gibt, werden Skater mit diesem Spiel viel Spaß haben.

Gameplay: 93%
Multiplayer: 90%
Grafik: 80%
Sound: 92%
GESAMT: 89%

+ Flickit Steuerung
+ Frei befahrbare Stadt
+ Viele Community Funktionen…

-+ …die teilweise Geld kosten (Zusatzfunktionen)
- Technisch nicht auf dem neuesten Stand

Skate 3 kaufen

Testmuster bereitgestellt von Electronic Arts

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