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Wir testen: MAGIX Music Maker 15 Premium

Autor: Anton    Tags:      Publiziert:  25. Juli 2009

musicmakerbosshotHobby Musiker schwören schon lange auf den Music Maker aus dem Hause MAGIX. Mit ihm soll es möglich sein, innerhalb weniger Minuten radioreife Songs zu erstellen. Ob das alles so einfach geht und ob der Music Maker sein Geld wert ist, erfahrt ihr in unserem Testbericht.

Der Einstieg in das Musikbusiness

Die Installation des Musik Makers ist klar verständlich und innerhalb weniger Minuten erledigt. Sämtliche Sounds können auch auf der Festplatte gespeichert werden. Es ist also nicht notwenig, dass die DVD der Software während der Benutzung eingelegt ist.
Wenn ihr den Music Maker startet, begrüßt euch der Willkommens-Bildschirm. Hier könnt ihr auswählen wie ihr nun fortfahren möchtet. Ihr könnt ein neues Arrangement starten oder ein vorhandenes laden. Außerdem könnt ihr euch Einführungsvideos ansehen oder die Einstellungen ändern. Das 12-minütige Einführungsvideo zeigt euch alle grundlegenden Funktionen der Software und hilft euch in das Programm einzusteigen. Falls noch Probleme auftreten, steht euch das umfangreiche PDF-Handbuch zur Verfügung, das im Startmenü aufgerufen werden kann.

Wenn ihr nun ein neues Arrangement gestartet habt, müsst ihr zuerst auswählen welcher Stilrichtung euer neuer Song angehören soll. Es stehen euch elf verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Dabei ist von Rock bis Hip Hop alles dabei was einen Musikfan begeistert.

Wenn ihr euch für einen Stil entschieden habt, geht es auch schon los! Das Programm ist so einfach aufgebaut, dass auch blutige Anfänger damit zurecht kommen. Wie in jedem Programm findet ihr oben die grundlegenenden Menüs „Datei“, „Bearbeiten“ und „Hilfe“. Darunter seht ihr die Zeitleiste, wo ihr die Musik zusammenstellen könnt. Am unteren Bildschirmrand findet ihr noch alle möglichen Sounds. Diese sind nach Stilrichtungen und Instrumenten geordnet und es ist sehr einfach, durch den Soundpool zu navigieren. Rechts unten findet ihr noch eine Box, in der euch kleine Hilfestellungen eingeblendet werden. Falls ihr ein Musikvideo kreiert, wird dieses ebenfalls dort angezeigt.

screenshot1

Unendlich viele Möglichkeiten

Der Music Maker bietet euch unendlich viele Möglichkeiten, Songs zu gestalten. Insgesamt befinden sich auf der DVD über 3500 Sounds, die zu ganzen Songs zusammengeschnitten werden können. Anfangs wählt ihr am besten einen Schlagzeugbeat. Diesen zieht ihr dann in die Zeitleiste. Als nächstes sucht ihr einen Gitarrensound und zieht ihn auch an die richtige Stelle. Schon nach wenigen Minuten ist euer Song reif fürs Radio.
Falls euch die Standard-Sounds zu langweilig sind, solltet ihr die verschiedenen Synthesizer ausprobieren. Hier könnt ihr dann genau eingeben welche Noten wann gespielt werden sollen.
Natürlich gibt es auch eine große Anzahl verschiedener Effekte, die ihr euren Songs hinzufügen könnt. Falls ihr im Besitz eines Mikrofons seid könnt ihr dieses auch verwenden und euren eigenen Sound aufnehmen.

Wenn euch euer Song dann gefällt könnt ihr ihn veröffentlichen. Mit einem Klick könnt ihr den Song als MP3 exportieren und dann zum Beispiel auf einen MP3 Player laden. Es ist aber auch möglich, den Song direkt auf YouTube zu laden.

screenshot2

Das Aussehen des Music Makers

Die Software präsentiert sich im schicken blau-grauem Look. Das ganze System ist übersichtlich und ihr findet die nötigen Schaltflächen sofort.

FAZIT:Mit dem Music Maker werden Musikfreunde Monate, wenn nicht sogar Jahre, beschäftigt sein. Es ist unmöglich alle Features der Software in einem Test vorzustellen, denn die Möglichkeiten sind nahezu unendlich.
Wenn ihr schon immer mal eigene Songs gestalten wolltet solltet ihr einen Blick auf den Music Maker werfen!

Wertung: 9/10 Punkten

Vielen Dank an MAGIX für die Bereitstellung eines Testmusters.

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