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Die Reeperbahn ist für viele wohl Erotik pur. Mit dem Reeperbahn Simulator bekommt ihr die Reeperbahn jetzt auch für zu hause. Wir haben uns auf den virtuellen Kiez gewagt und einen Testbericht für euch verfasst.
Man schlüpft in die Rolle eines Zuhälters in den 80er Jahren, dessen Ziel es ist die Nummer Eins auf dem Kiez zu werden. Dafür braucht man natürlich Geld; und wie bekommt man am leichtesten zu Moneten? Natürlich in dem ihr Schutzgeld einkassiert, euren Nebenbuhlern das Geschäft versaut und man ein anständiges Bordell leitet. Ihr startet mit 50 000 Mark in der Tasche und einem dreckigen und heruntergekommenen Laden. Um das Spiel das erste Mal zu speichern, muss man sich umständlicher Weise auch erst einmal ein Büro in seinem Schuppen einrichten. Schade, dass es die Entwickler nicht einfacher gelöst haben.

Hoch (un)erotisch?
Das Spiel bietet nur virtuelle Gegner, da es keinen Multiplayer gibt. Auch die realistische Simulation, auf die die Packung hinweist, entpuppt sich als Reinfall. Von Comic-ähnelnder Grafik bis zu schwachen Darstellungen von Gebäuden und Tänzerinnen. Wer also ein sexy Game erwartet sollte lieber die Finger davon lassen, da er davon nur enttäuscht wird.

Die Simulation wirkt von der Grafik und dem Umfang eher wie ein Browserspiel. Allerdings können schwierige Stellen und Levels für ein paar Minuten an den Stuhl fesseln. Das Spiel ist sehr billig aufgemacht und das merkt man auch. Alle, die hier ein bisschen erwarten und von den Tänzerinnen verzaubert werden wollen, werden hier nur enttäuscht und werden das Spiel nach spätestens 15 Minuten in die Tonne klopfen…
Autor: Andreas Bucher
| Gameplay: | 49% |
| Multiplayer: | - |
| Grafik: | 29% |
| Sound: | 38% |
| GESAMT: | 39% |
+ Im Ansatz interessantes Szenario
+ Manchmal knifflig und schwer
- Billige Grafik und Aufmachung
- Kein Multiplayer
- Höchst unerotisch
- Lahme Minispiele
- Umfang eines Browserspieles
Testmuster bereitgestellt von media Verlagsgesellschaft mbH
