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Seit Dienstag gibt es bei Apple überraschenderweise ein neues Produkt: Das Magic Trackpad. Das Gerät erlaubt es euch, ein Trackpad wie man es aus den MacBooks kennt, auch auf einem Desktop Mac (iMac, MacPro, Mac mini) zu nutzen. Wir haben uns ein wenig mit dem neuen magischen Eingabegerät beschäftigt und präsentieren euch hier unsere Meinung.
Das Aussehen
Das Trackpad wird in einer kleinen dünnen Kartonschachtel geliefert. In dieser befindet sich auch wirklich nur das Trackpad sowie eine kurze Bedienungsanleitung. Weiteres Zubehör, wie zum Beispiel eine Tasche, fehlt.
Das Trackpad hat ein Apple-typisches Aussehen. Die Vorderseite besteht ganz aus dem Alu-silber, wie man es bereits von der Tastatur oder den aktuellen Mac-Geräten kennt. Auf der Oberseite ist eine kleine LED angebracht, die den Status des Gerätes signalisiert. Leuchtet die LED allerdings nicht, ist sie auch nicht zu sehen.
Die Rückseite ist ähnlich wie die der Apple Tastatur. Es präsentiert sich euch eine weiße Oberfläche mit einem Apple-Logo. Auf der Oberseite befindet sich eine Leiste, in der die zwei AA-Batterien Platz finden. An der Leiste befindet sich auch der An/Aus-Schalter.
Das Magic Trackpad ähnelt also sehr der Tastatur von Apple und passt super zum Gesamtbild. Apple-Fans wird das Design überzeugen.
Die Einrichtung

Apple liefert euch bereits zwei AA-Batterien mit, die zum Betrieb des Gerätes notwendig sind. Schade, dass Apple kein Akku im Gerät verbaut hat. Um das Gerät einzurichten, müsst ihr es zuerst an euren Mac koppeln. Dazu reicht es, das Gerät einzuschalten und es dann in den Bluetooth-Einstellungen zu suchen. Schon ist das Trackpad betriebsfähig.
Allerdings könnt ihr noch nicht alle neuen Multi-Touch-Gesten nutzen. Dazu müsst ihr erst die Trackpad Software über die Systemaktualisierung installieren. Sobald dies geschafft ist, könnt ihr auch schon das Trackpad komplett nutzen.
Die Einrichtung ist insgesamt sehr einfach. Mit nur wenigen Mausklicks kann der Spaß beginnen.
Die Benutzung

Über den neuen Einstellungs-Punkt Trackpad könnt ihr nun euer Trackpad konfigurieren. Es gibt verschiedene Einstellungsmöglichkeiten (siehe Screenshot) sowie zu jeder Geste ein kleines Video. Dadurch bekommt ihr einen Einblick in die verschiedenen Steuerungsmöglichkeiten. Insgesamt unterscheiden sich diese kaum von denen eines aktuellen MacBooks. Mit zwei Fingern auf der Oberfläche scrollt ihr beispielsweise. Außerdem könnt ihr mit vier Fingern durch eure aktiven Programme “wischen”. Um einen Klick auszuführen reicht es, das Trackpad zu drücken.
Insgesamt fällt die Bedienung mit dem Trackpad nicht sonderlich schwer. Allerdings werden User, die von einer Maus umsteigen einige Tage Eingewöhnungszeit benötigen. Erst dann sind auch alle Multi-Touch-Gesten gelernt und ihr könnt mit dem Gerät Spaß haben.
Das Apple Magic Trackpad ist kein Zubehör, das man unbedingt benötigt. Die Eingaben sind im Vergleich zur Maus ungenau und langsam. Für manche Anwender kann ein solches Trackpad also nicht in Frage kommen. Wer allerdings seinen Mac nur nutzt, um Videos zu schauen oder im Internet zu surfen, der wird mit dem Trackpad Spaß haben. Vorausgesetzt er schaut über den hohen Preis von 69 Euro hinweg.
+ Trackpad auch am Desktop
+ Schönes Aussehen
+ Viele Multi-Touch-Gesten
- Hoher Preis (70 Euro)
- Benötigt für Maus-Umsteiger Eingewöhnungszeit
- Eingaben sind ungenauer und langsamer als mit einer Maus
Testmuster bereitgestellt von Apple
