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Der Kampf um die Beste Next-Generation Konsole tobt so stark wie nie. Welche überzeugt Hardcore als auch Casual-Gamer gleichermaßen? Und welche bietet die besten Features wenn es ums Online spielen geht?
Wir haben uns Microsofts Xbox360 mal genauer angesehen. Ob die Konsole ihr Geld wert ist erfahrt ihr in unserem Testbericht.
Sobald man die Konsole aus dem kleinen Karton hebt, fällt das Gewicht auf. Die Xbox wiegt 3010 Gramm ohne und 3300 Gramm mit Festplatte; ziemlich schwer also. Alle Kabel, die nötig sind um die Konsole an einen (HD-)Fernseher anzuschließen, sind mitgeliefert. Falls man die Konsole per AV-Kabel an einen Computerbildschirm anschließen möchte, muss man ein rund 20 Euro teures Kabel erwerben. Die Installation der Konsole ist schnell und dank des umfangreichen Handbuchs auch einfach erledigt. Schnell also auf den sogenannten Home-Button geklickt und die Konsole beginnt zu arbeiten. Gleich nach den ersten Minuten fällt auf wie laut die Konsole ist. Das Intro der Xbox lenkt aber gleich von dem Rauschen des Kühlers ab. Das Intro dauert ein paar Sekunden und man sieht das Logo der Konsole. Danach befindet man sich im Hauptmenü.
Das Hauptmenü, auch Dashboard genannt, wurde am 18. November 2008 komplett überarbeitet. Das Menü ist in 5 Bereiche, sogenannte Blades, aufgeteilt. Es gibt einen Marktplatz, auf dem der Benutzer Demos oder Add-Ons herunterladen kann sowie mehrere Medienkanäle mit denen man beispielsweise Filme kaufen kann. Außerdem gibt es noch ein Blade mit einigen Xbox Live Features. Hier kann der User seine Freundesliste bearbeiten. Des weiteren gibt es noch ein Blade bei dem man die Systemeinstellungen bearbeiten kann.
Auf einige Einstellungen kann man auch während des Spielens zugreifen. Dazu muss man einfach den sogenannten Guide-Button drücken, der auf der Mitte des Controllers zu finden ist. Dann erscheint ein kleines Menü mit dem man fast alle Funktionen des großen Dashboards nutzen kann.

In der Xbox steckt ein Prozessor, namens Xenon, der exklusiv von IBM entwickelt wurde. Er besteht aus 3 einzelnen Kernen. Der Grafikprozessor wird zurzeit von ATI verbaut und trägt den Namen Xenos. Er schafft bis zu 500 Millionen Polygone pro Sekunde. Auch reichlich Arbeitsspeicher ist in der Konsole verbaut. Ganze 512 Megabyte sorgen dafür, dass man flüssig spielen kann.
Die verschiedenen Versionen der Xbox unterscheiden sich hauptsächlich bei der Kapazität des Speichers. Eine „Arcade“-Konsole, die billigste, bietet für 179 Euro keine Festplatte sondern nur eine Memory-Card mit 256 Megabyte. Die „Pro“-Variante bietet schon eine Festplatte mit 60 Gigabyte, für den Preis von 239 Euro. Den meisten Speicher bietet die Xbox360-“Elite“. Hier passen ganze 120 Gigabyte auf die Festplatte. Für die „Elite“-Konsole müssen aber auch 289 Euro hingelegt werden.
Der Controller der Konsole präsentiert sich passend zum Design der Xbox in weiß. Ein Wireless-Controller liegt der Xbox360 Konsole bei. Im Fachhandel können neben Wireless auch Controller mit Kabel gekauft werden. Betrieben wird er mit zwei herkömmlichen Batterien oder einem Akku, der aber nicht beiliegt. Solche Akku-Packs können für ca. 20 Euro erworben werden.
Der Controller liegt gut in der Hand und alle Tasten sind gut zu erreichen.
Die Xbox soll sowohl für Hardcore als auch Casual-Gamer interessant sein. Genauso ist auch das Spieleangebot ausgerichtet. Hardcodegamer freuen sich über Titel wie Battlefield, Call of Duty oder GTA. Casual-Gamer greifen dann lieber zu Titeln wie LIPS, Viva Piniáta oder Scene It!. Für beide Parteien wird genügend Stoff geboten.
Das besondere an der Xbox ist aber auch, dass es viele Exklusiv-Titel gibt. So bleiben große Serien wie Halo, Forza oder Lips der Xbox treu. Auch in Zukunft können Playstation oder Wii Besitzer von Splinter Cell Conviction, Halo Reach oder GTA IV DLC nur träumen.
Um den Anreiz das Spiel durchzuspielen zu steigern, bietet Microsoft das Feature „Gamerscore“ an. Gamerscore bekommt man durch Freischalten sogenannter Erfolge. Wenn man im Spiel zum Beispiel 50 Gegner eliminiert hat erhält man 5 Gamerscore auf sein Konto.
Für viele ein Kritikpunkt: Die kostenpflichtigen Online-Features. Online spielen kann man nämlich nur wenn man eine Xbox Live Gold Mitgliedschaft hat. Diese kostet im Jahr rund 60 Euro. Mit der kostenlosen Silber Mitgliedschaft kann man lediglich Demos oder Zusatzinhalte herunterladen und mit Freunden kommunizieren.
Dafür hat es der Onlinemodus aber in sich. In jedem Spiel ist es möglich, mit seinem Team zu kommunizieren. Auch Video-Chat ist in manchen Spielen möglich. Außerdem hört man nur selten von Lags während des Spiels, womit Nintendo schon öfter zu kämpfen hatte. Online hat jeder User seinen eigenen virtuellen Avatar, den er mit verschiedenen Gegenständen aufrüsten kann. In manchen Spielen kommen die Avatare auch zum Einsatz.
Ein weiterer Teil von Xbox Live ist der Marktplatz, auf dem man zusätzliche Inhalte für Spiele oder auch Filme erwerben kann. Diese werden mit Microsoft Points bezahlt. 1000 Punkte kosten zirka 12 Euro. Seit Neuestem kann man über den Marktplatz auch ganze Spiele herunterladen. Zum Beispiel: Assassins Creed, Oblivion oder auch MX vs. ATV Untamed.
Natürlich bietet die Xbox noch Funktionen um DVDs oder Musik-CDs abzuspielen. Protable MP3 Player oder USB-Sticks mit Musik können auch am USB-Anschluss angeschlossen werden. Dann kann zum Beispiel während des Spiels Musik gehört werden.
Des weiteren ist die Xbox mit dem Windows Media Center kompatibel. Dadurch ist es möglich Daten mit einem Windows PC zu tauschen.
Die Xbox ist die perfekte Konsole für Erwachsene wie auch für Kinder. Sie bietet eine große Auswahl an Spielen und der Preis ist mit 180 Euro eher niedrig. Leider muss nach wie vor für das Online-Spielen bezahlt werden, was die Funktionen aber auch wert sind. Die Konsole könnte aber ein wenig leiser und leichter sein.
Echten Gamern raten wir nicht zu der Arcade-Version sondern zu einer Xbox mit Festplatte. Nur dann kann man Demos oder Spielinhalte speichern.
Vielen Dank an Microsoft für die freundliche Bereitstellung eines Testgerätes.
wieder typisch ….wird nix geredet vom fehlenden wlan……dass man das mit 59.- Euro als Stick dazukaufen muss.und..und und…
ring of d……50% ausfall…
das soll nen test sein? verlinkt doch eure homepage direkt auf Microsoft….dann spielt ihr wenigstens mit offenen karten…
Der Test spiegelt meine persönliche Meinung dar und so ist sie eben. Ich bin, im Vergleich zu dir, eben nach dem Test der Meinung, dass die Xbox eine gute Konsole ist.
Das fehlende WLAN hat mir nämlich keine Probleme bereitet und der Ring of Death war nur bei den ersten Konsolen ein Problem, dass aktuell Geschichte ist.

na glückwunsch.:) Ihr habt auch ne xbox testen dürfen