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Test: Blur

Autor: Anton    Tags:  blur, review, test    Publiziert:  6. August 2010



Ihr sucht in der heißen Sommerzeit noch ein schönes Rennspiel? Dann könnte Blur etwas für euch sein. Die Entwickler von „Bizarre Creations“ veröffentlichten den Titel vor ein paar Wochen. Selbst bezeichnen sie es als „Mario Kart für Erwachsene“. Doch überzeugt der Titel wirklich oder sollte man doch wieder eine Runde echtes Mario Kart fahren?
Wir haben ein paar Runden gedreht.


Reales Mario Kart

In den letzten Wochen konnten einige Spieler bereits an einer Beta-Phase des Rennspiels teilnehmen. Wer noch keine Ahnung hat, um was es sich in Blur eigentlich dreht, dem wollen wir hier eine kleine Erklärung geben.

In der Tat ist der Titel ein Mario Kart für Erwachsene. Allerdings düst ihr statt über Wiesen und Schlösser auf normalen Straßen in Städten oder am Strand. Statt bunten Karts benutzt ihr reale Autos. Im Spiel findet ihr Wagen verschiedenste Hersteller. Von Audi über BMW bis hin zu VW ist für jeden etwas dabei.

Was wäre Mario Kart ohne die Items, wie Bananen oder Panzer? Natürlich fehlen sie auch nicht in Blur. Nur wirkt auch hier wieder alles ein wenig realitätsnäher. Eine Menge verschiedener „Power-Ups“ sind im Spiel enthalten. Mit dem „Schock“ feuer ihr Blitzwellen an die Spitze des Feldes. Dadurch bremst ihr eure Mitstreiter aus. Mit dem „Stoß“ feuert ihr eine Lenkrakete ab. Mit „Abräumer“ bringst ihr die Autos in eurer Umgebung aus der Spur. Hilfreich ist auch die „Mine“. Ihr könnt sie hinter euch legen, um die Gegner hinter euch auszubremsen. Mit dem „Blitz“ feuert ihr drei kurze Schüsse ab, die andere Fahrer treffen können. Einen Geschwindigkeitsboost bekommt ihr mit „Nitro“ und das „Schild“ wehrt gegnerische Angriffe ab.

Im Gegensatz zu Mario Kart wird euer Auto in Blur auch wirklich beschädigt. Ihr könnt es aber mit dem „Power-Up“ „Reperatur“ wieder reparieren. Wenn euer Auto aber einmal den Geist aufgeben sollte, habt ihr noch nicht verloren. Nach wenigen Sekunden seid ihr wieder im Rennen.

Das Gameplay von Blur hält nicht viele Neuerungen oder Überraschungen parat. Trotzdem wirkt es irgendwie frisch und durch den Mix aus Arcade-Racer und Realität fesselt es lange an den Bildschirm. Gerade Rennspielfans werden mit der Arcade-Steuerung von Blur anfangs Probleme haben. Diese erfordert nämlich ein wenig Einarbeitungszeit, da die Autos beispielsweise viel schneller bremsen, als in Simulationen wie Forza.


Der Multiplayer

Besonders spaßig ist in Blur der Multiplayer. Zusammen könnt ihr mit Freunden per Splitscreen um die Wette rasen. Oder ihr verbindet eure Konsolen und rast mit bis zu 20 Spielern in einem Netzwerk. Natürlich kann auch Online gespielt werden.


Die Technik

Grafisch ist der Titel durchaus solide. Leider sind die Strecken nicht sehr abwechslungsreich, da sie nur in der Nacht gespielt werden können. Die „Power-Ups“ sprühen leider auch nicht vor Effekten, sind aber durchaus ansehnlich und das Spiel läuft flüssig.

FAZIT

Blur ist ein toller Arcade-Racer für die großen Konsolen, der leider einige Probleme im Einzelspielermodus hat. Er ist nämlich nicht so ganz abwechslungsreich, wie der Multiplayer. Wer sich allerdings ein wenig mit der Arcade-Steuerung des Rennspiels beschäftigt, bekommt ein tolles Spiel für lange Sommertage.

Gameplay: 80%
Multiplayer: 92%
Grafik: 82%
Sound: 81%
GESAMT: 84%

+ Spaßiger Mehrspielermodus
+ Guter Umfang


- Durchschnittlicher Einzelspielermodus
- Technisch nicht auf dem neuesten Stand

Testmuster bereitgestellt von Activision

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