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Pünktlich zum Herbstanfang beschert uns Activision einen neuen Ableger der Guitar Hero Serie. Mit Guitar Hero 4: World Tour machte die Serie einen großen Sprung. Ab sofort war es möglich neben einer Plastikgitarre auch noch ein Mikrofon und ein Schlagzeug zu benutzen. Dennoch überzeugte der vierte Teil nicht ganz. Die Charaktere auf der Bühne sahen beispielsweise sehr hölzern aus. Was Guitar Hero 5 besser macht und ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in unserem Review.
Deine eigene Band
Nachdem ihr das Spiel geladen habt, findet ihr euch nicht in einem Menü wieder sondern sofort auf der Bühne. Das Spiel präsentiert nun einen zufälligen Song aus der Tracklist und ihr könnt nach Lust und Laune direkt einsteigen oder euch weiter ins Hauptmenü klicken. Das Hauptmenü wirkt leider sehr überladen und unübersichtlich.
Am Konzept von Guitar Hero hat sich nichts geändert. Nach wie vor seht ihr Noten auf euch zukommen und müsst sie im richtigen Zeitpunkt auf eurer Plastikgitarre bzw. eurem Schlagzeug spielen. Wer sich ans Mikrofon traut, muss, ähnlich wie in Lips oder SingStar, den Songtext mit den richtigen Höhen und Tiefen singen.

Guitar Hero 5 bietet neben einem schnellen Spiel und einem Übungsmodus auch eine Karriere. Hier habt ihr die Aufgabe, verschiedene Songs so gut wie möglich zu spielen und dadurch Sterne zu sammeln. Die Sterne schalten dann wieder neue Bühnen und weitere Extras frei. Da Guitar Hero 5 ein Partyspiel ist, macht die Karriere allein nicht so viel Spaß. Es kann aber jederzeit ein Freund einsteigen und mitrocken. Neu an Guitar Hero 5: Ihr könnt alle Instrumente beliebig zusammenstellen. Alle wollen Gitarre oder Schlagzeug spielen? Kein Problem.
Toll: Auch die Instrumente aus EA´s Rock Band werden unterstützt.
Der Multiplayer
Die Stärken von Guitar Hero liegen im Multiplayer. Jeder Spielmodus kann online gespielt werden. Ein Klick genügt und das Spiel sucht euch Mitspieler aus der ganzen Welt. Neu im Onlinemodus: Jetzt können auch 2 Bands, also 8 Spieler, zusammen spielen.

Die Tracklist
Im Vergleich zu den Vorgängern ist die Tracklist erneut gewachsen. 85 Songs von 83 Künstlern warten darauf, von euch gespielt zu werden. Hier findet ihr die Tracklist im Überblick:
• 3 Doors Down – “Kryptonite”
• The Killers – “All The Pretty Faces”
• The Raconteurs – “Steady As She Goes”
• TV On The Radio – “Wolf Like Me”
• A Perfect Circle – “Judith”
• AFI – “Medicate”
• Arctic Monkeys – “Brianstorm”
• Attack! Attack! UK – “You And Me”
• Band Of Horses – “Cigarettes, Wedding Bands”
• Beastie Boys – “Gratitude”
• Beck – “Gamma Ray”
• Billy Idol – “Dancing With Myself”
• Billy Squier – “Lonely Is The Night”
• Blink-182 – “The Rock Show”
• Blur – “Song 2”
• Bob Dylan – “All Along The Watchtower”
• Bon Jovi – “You Give Love A Bad Name”
• Brand New – “Sowing Season (Yeah)”
• The Bronx – “Six Days A Week”
• Bush – “Comedown”
• Children Of Bodom – “Done With Everything, Die For Nothing”
• Coldplay – “In My Place”
• Darker My Love – “Blue Day”
• Darkest Hour – “Demon(s)”
• David Bowie – “Fame”
• Deep Purple – “Woman From Tokyo (’99 Remix)”
• The Derek Trucks Band – “Younk Funk”
• Dire Straits – “Sultans Of Swing”
• The Duke Spirit – “Send A Little Love Token”
• Duran Duran – “Hungry Like The Wolf”
• Eagles Of Death Metal – “Wannabe In L.A.”
• Elliott Smith – “L.A.”
• Elton John – “Saturday Night’s Alright (For Fighting)”
• Face To Face – “Disconnected”
• Garbage – “Only Happy When It Rains”
• Gorillaz – “Feel Good Inc.”
• Gov’t Mule – “Streamline Woman”
• Grand Funk Railroad – “We’re An American Band”
• Iggy Pop – “Lust For Life (Live)”
• Iron Maiden – “2 Minutes To Midnight”
• Jeff Beck – “Scatterbrain (Live)”
• Jimmy Eat World – “Bleed American”
• John Mellencamp – “Hurts So Good”
• Johnny Cash – “Ring Of Fire”
• Kaiser Chiefs – “Never Miss A Beat”
• King Crimson – “21st Century Schizoid Man”
• Kings Of Leon – “Sex On Fire”
• Kiss – “Shout It Out Loud”
• Love and Rockets – “Mirror People”
• Megadeth – “Sweating Bullets”
• Mötley Crüe – “Looks That Kill”
• My Morning Jacket – “One Big Holiday”
• Muse – “Plug In Baby”
• Nirvana – “Lithium (Live)”
• Nirvana – “Smells Like Teen Spirit”
• No Doubt – “Ex-Girlfriend”
• Peter Frampton – “Do You Feel Like We Do? (Live)”
• The Police – “So Lonely”
• Public Enemy Featuring Zakk Wylde – “Bring the Noise 20XX”
• Queen & David Bowie – “Under Pressure”
• Queens Of The Stone Age – “Make It Wit Chu”
• Rammstein – “Du Hast”
• The Rolling Stones – “Sympathy For The Devil”
• Rose Hill Drive – “Sneak Out”
• Rush – “The Spirit Of Radio (Live)”
• Santana – “No One To Depend On (Live)”
• Scars On Broadway – “They Say”
• Screaming Trees – “Nearly Lost You”
• Smashing Pumpkins – “Bullet With Butterfly Wings”
• Sonic Youth – “Incinerate”
• Spacehog – “In The Meantime”
• Stevie Wonder – “Superstition”
• Sublime – “What I Got”
• Sunny Day Real Estate – “Seven”
• T. Rex – “20th Century Boy”
• The Sword – “Maiden, Mother & Crone”
• Thin Lizzy – “Jailbreak”
• Thrice – “Deadbolt”
• Tom Petty – “Runnin’ Down A Dream”
• Tom Petty & The Heartbreakers – “American Girl”
• Vampire Weekend – “A-Punk”
• Weezer – “Why Bother?”
• The White Stripes – “Blue Orchid”
• Wild Cherry – “Play That Funky Music”
• Wolfmother – “Back Round”

Neue Tracks können, gegen das nötige Kleingeld im XboxLive Marktplatz oder im Playstation Network, heruntergeladen werden.
Des weiteren ist auch wieder das Tool „GHMix 2.0“ enthalten. Erfahrenere Guitar Hero Spieler können hier eigene Songs erstellen und diese dann mit dem Tool „GHTunes“ mit der Community teilen.
Die Grafik
Grafisch hat sich einiges verändert. Die Animationen der Charaktere sehen nicht mehr so hölzern wie im Vorgänger aus und das Bühnendesign ist stets sehr kreativ und detailverliebt. Wenn die Kamera durch die Zuschauermenge fährt und der Song durch eure Lautsprecher tönt kommt richtige Konzertstimmung in eurem Wohnzimmer auf.

Ein weiteres tolles Feature bekommen Xbox und Wii Besitzer spendiert: Diese können ihr Avatar bzw. ihren Mii ins Spiel als „Rocker“ integrieren. Dadurch wird das Spiel noch um einiges persönlicher da der im Spiel enthaltene Charakterdesigner nicht immer ein optimales Ergebnis liefert.
Guitar Hero 5 fordert sowohl Einsteiger als auch Profis und bietet wiederum tolle neue Features. Vor allem grafisch hat sich spürbar etwas verändert und die Tracklist ist mit 85 Songs auch reichlich bestückt. Alle Guitar Hero Fans können unbesorgt zugreifen.
| Gameplay: | 85% |
| Multiplayer: | 95% |
| Grafik: | 91% |
| Sound: | 93% |
| Steuerung: | 87% |
| GESAMT: | 90% |
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Vielen Dank an Activision für die Bereitstellung eines Testmusters von “Guitar Hero 5″.
