Pünktlich zu Herbstbeginn veröffentlicht die MAGIX AG den 16. Teil der Music Maker Serie. Mit dem Music Maker soll es möglich sein innerhalb kurzer Zeit radioreife Songs zu produzieren. Welche Neuerungen der Music Maker mit sich bringt und ob sich der Kauf lohnt, erfahrt ihr in unserem Testbericht.
Zu Beginn jeder Softwarenutzung steht natürlich die Installation. Diese läuft beim Music Maker schnell und einfach ab, sodass jeder damit klar kommen sollte. Nach der Installation kann umgehend losgelegt werden. Anfänger sollten sich nun das Einführungsvideo ansehen, das alle Funktionen der Software ausgiebig vorstellt. Das Video kann sofort nach Start der Software gestartet werden und muss nicht umständlich über verschiedene Menüs aufgerufen werden, was ein großer Pluspunkt für Anfänger ist. Sollten im Laufe der Benutzung doch noch Fragen aufkommen, werden diese in einem sehr umfangreichem PDF-Handbuch beantwortet.

Nach einer kurzen Einarbeitungsphase werdet ihr sofort verstehen wie die Software arbeitet und wie man sie bedient. Unten habt ihr einen Media Pool. Dort findet ihr alle 3.500 (!) Sounds und Loops aus denen ihr eure Songs erstellt. Alle Sounds sind kategorisiert, sodass ihr immer den kompletten Überblick habt. Oben habt ihr den sogenannten Arranger. Hier zieht ihr eure Sounds aus dem Media Pool hinein. Ihr kombiniert nun verschiedene Sounds und verschiebt sie nach eurem Belieben, damit ein möglichst gutes Ergebnis entsteht.
Ihr werdet euch schnell wundern, wie einfach es ist, mit dem Music Maker professionelle Musik zu komponieren. Bereits nach 10 Minuten sollte euer Song „radioreif“ sein. Wer es ein wenig persönlicher mag und bereits ein wenig Erfahrung gesammelt hat, kann mit den Synthesizern herumspielen. Damit könnt ihr die Noten eines Instruments selbst vorgeben und somit die vorgefertigten Samples umgehen. Die Instrumente können in der neuen Music Maker Version übrigens auch mit der Tatstatur gespielt werden.
Ein weiteres Features des Music Makers ist es, Musikvideos zu produzieren. Die Software ist nicht so umfangreich wie Video deLuxe, bringt aber dennoch ausreichend Features mit.

Wenn der Song gefällt kann er auch schon exportiert werden. Folgende Formate unterstützt die Software: WAV, MP3, OGG Vorbis, WMA, AVI, Quicktime, Real, MIDI sowie viele weitere Formate. Der Song kann auch direkt ins MySpace Profil oder auf DJ Tunes geladen werden.
Der Music Maker 16 unterscheidet sich optisch kaum von Version 15. Die Software ist wieder im schicken grau-blau am Start.
| FAZIT:Die Möglichkeiten des Music Makers sind nahezu unendlich. 3.500 Loops, viele Synthesizer, neue Features und eine einfache Oberfläche machen den Music Maker 16 zum König im Reich der Musiksoftware. |
Übrigens: Hier verlosen wir den Music Maker drei mal!
Vielen Dank an MAGIX für die Bereitstellung eines Testmusters.
