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Test: NHL 12

Autor: Anton    Tags:  nhl, nhl 11, nhl 12, review, test, Xbox    Publiziert:  12. September 2011



Die Tage werden wieder kürzer und in einigen Wochen wird wahrscheinlich auch schon wieder der erste Schnee fallen. Dann ist es wieder Zeit für Eishockey. Wer den Sport allerdings nicht selber spielt, da er ihm zu hart und anstrengend ist, kann ja auch auf die virtuelle Eisfläche von „NHL 12“ steigen. Traditionell gibt es auch dieses Jahr wieder einen neuen Teil des Eishockey-Spiels von EA Sports. Wir haben uns auf die Eisfläche gewagt und den neuen Sporttitel ausführlich getestet.


Die Neuerungen im Detail

Startet ihr das Spiel zum ersten Mal ist es zunächst möglich eure Profildaten aus „NHL 11“ zu importieren. Daraufhin befindet ihr euch aber nicht sofort im Hauptmenü. Die Spiel-Software will euch nämlich sofort den neuen Spielmodus „NHL Winter Classic“ zeigen. Hier spielt ihr in der legendären Heinz Field-Arena in Pittsburgh. Doch wo ist die Neuerung? Die Arena befindet sich unter freiem Himmel! Somit schneit es zu euch auf die Eisfläche und die Schneeflocken rieseln vor eurem Bildschirm herunter. Schwierigere Sichtverhältnisse habt ihr dadurch aber nicht. In diesem ersten Spiel stellt euch das Spiel auch vor die Entscheidung ein interaktives Tutorial zu spielen, das Anfängern den Einstieg ins Spiel ermöglicht.

Da wären wir auch schon bei der zweiten Neuerung von „NHL 12“. Das Spiel hat eine komplett neue „Full Contact Physik-Engine“ mit an Bord. Damit sind die Tore und Banden direkt ins Spielgeschehen mit integriert. Es ist nun beispielsweise möglich, dass ihr Tore aus der Verankerung reist oder Gegner über die Bande checkt. Auch fliegende Helme erwarten euch auf der Eisfläche oder ihr checkt Torhüter. Das ist nun nämlich auch möglich. Die „Goalies“ sind nun also auch selber ins dynamische Spiel integriert. Allerdings sind all diese Ereignisse nicht zu oft untergebracht und treten nur in angenehmen Abständen auf.

Neu ist auch der Spielmodus „Be-A-Legend“. Wie man erwarten kann ist dies aber nur eine kleine abgeänderte Version des „Be-A-Pro“-Modus. Hier spielt ihr nur die Karriere eines bekannten Eishockey-Spielers nach und erfüllt spezielle Aufgaben.


Großer Umfang

Wie immer hat auch „NHL 12“ wieder einen bombastischen Umfang. Nahezu alle großen europäischen Eishockey-Ligen sind an Bord (inkl. DEL). Natürlich fehlen auch nicht die amerikanischen sowie viele weitere unbekannte Ligen. Wer hier also nicht seine Lieblingsmannschaft findet, muss schon einen sehr speziellen Charakter haben. Natürlich ist alles auch wieder voll lizensiert – wie man es eben von einem EA Sports Spiel gewohnt ist.

Die Steuerung ist altbekannt. Updates gibt es hier nicht. Auch technisch hat sich wohl kaum etwas zum Vorgänger getan. Hier sieht aber alles noch sehr hochqualitativ aus. Die Atmosphäre stimmt auch dank guter Soundkulisse. Schade, dass aber nach wie vor nur englische Kommentatoren durchs Spiel führen.

Natürlich wurden auch wieder eine Menge Spielmodi auf die Disc gebrannt. Neben dem „Be-A-Pro“-Modus gibt es wieder die bekannten Turnier-, Trainings-, Karriere- und GM-Modi. Wer hier alles durchspielen möchte, sollte sich schon einige Wochen vornehmen.

FAZIT

„NHL 12“ bietet wieder einige Neuerungen, die allerdings nicht unbedingt einen Neukauf rechtfertigen. Wer allerdings noch nie einen NHL-Teil gespielt hat und Eishockey mag, wird „NHL 12“ lieben. Das Spiel ist aktuell wohl die realistischste Eishockey-Simulation für Xbox360 und Playstation 3.

Gameplay: 87%
Multiplayer: 90%
Grafik: 89%
Sound: 91%
GESAMT: 89%

+ Realistische Sportsimulation
+ Gute Technik
+ Viele kleine Verbesserungen

- Keine wirklich großen Neuerungen im Vergleich zu “NHL 11″

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Offizielle Webseite

Getestet wurde die Xbox360-Version

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1 Kommentar

Anonym

Wahnsinn wie ausführlich wurde der Test bitte gemacht. Alleine wenn ich auf die EA Webseite gehe finde ich mehr Neuerungen als hier aufgeführt. Man man man. Da wurde das Spiel wahrscheinlich mal 5 Minuten angemacht und das wars. Shame on you





Deine Meinung dazu?




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