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Letztes Jahr erfüllte euch Activision den Traum DJ zu sein. Mit DJ Hero veröffentlichte der Publisher einen weiteren Ableger der sehr erfolgreichen Hero-Serie. Doch leider blieb das Spiel wohl hinter seinen Erwartungen zurück. Also wagt Activision einen neuen Anlauf und veröffentlichte vor wenigen Tagen DJ Hero 2. Welche Neuerungen das Musikspiel der besonderen Art mit sich bringt und ob sich ein Kauf für Musikfans lohnt, erfahrt ihr in diesem Review.
DJ sein ist gar nicht schwer
Am eigentlichen Spielprinzip hat sich in DJ Hero 2 nichts geändert. Nach wie vor schlüpft ihr in die Rolle eines erfolgreichen DJs und spielt verschiedene Remixe auf der ganzen Welt. Dazu steht euch der Turntable-Controller zur Verfügung, der einen Plattenspieler inklusive verschiedener Buttons nachbildet. Zusätzlich befindet sich dort ein Schieberegler um die Tracks zu wechseln sowie ein Drehknopf mit dem ihr die Effekte steuern könnt. Außerdem befindet sich daneben noch ein Button, der spezielle Aktionen ausführt und sogar leuchten kann. Den größten Teil nimmt die Plastikscheibe ein, die ihr drehen könnt. Darauf befinden sich zudem noch die drei Knöpfe, mit denen ihr die Songs steuert. Typisch für die Hero-Serie in den Farben blau, rot und grün.

Wenn ihr euch für einen Song entschieden habt, findet ihr wie auch bei Guitar Hero eine Leiste vor euch, die nun die verschiedenen Aktionen für euch anzeigt. Neben normalen Drücken der Knöpfe müsst ihr auch scratchen. Das heißt ihr bewegt die Plattenscheibe schnell nach vorne und nach hinten. Linien zeigen euch, wie ihr den Schieberegler einstellen müsst. Er ist dafür zuständig, die verschiedenen Tracks zu mixen. Insgesamt klingt es in der Theorie sehr schwierig, den Turntable-Controller zu bedienen. Zu Beginn des Spiels gibt es aber ein umfangreiches Tutorial, das euch jede Geste im Spiel zeigt.

Die Neuerungen in DJ Hero 2
Die größte Neuerung in DJ Hero 2 ist, dass ihr nun auch mit zwei Turntable-Controllern spielen könnt. Ihr könnt also zum Beispiel gegen eure Freunde spielen. Oder ihr benutzt den Gesangsmodus. Dann kann ein Spieler mit einem Mikrofon die Tracks mitsingen. Allerdings passt der Gesang nicht wirklich in das Spiel und es ist auch oft schwierig bei sehr schnellen Songs mitzusingen.
Zusätzlich könnt ihr nun auch ein wenig eigenen Stil ins die Remixe bringen. In verschiedenen Abschnitten könnt ihr nach Herzenslust die Tracks mixen und Effekte einspielen. Ein nettes Feature für kreative Musikfans. Allerdings fehlt in Sachen Kreativität immer noch der letzte Schliff. Für DJ Hero 3 würden wir uns wünschen, dass man beliebige Songs mixen kann und nicht nur auf vorgefertigte zurückgreifen muss.

Zwei neue Features, die wir schon aus Guitar Hero kennen: Der Party-Modus und sogenannte Battles. Im Party-Modus sucht euch das Spiel per Zufall Remixe aus, die ihr dann spielen könnt. Zusätzlich können weitere Spieler immer wieder ein- und aussteigen. Je nachdem ob ihnen der Track gefällt oder nicht. In den DJ Battles spielst du gegen einen anderen DJ. Wer mehr Punkte sammelt, gewinnt das Battle. Vor allem im Mehrspielermodus kommt hier Spaß auf. Im Karrieremodus hingegen dürft ihr es mit echten Stars aufnehmen. So habt ihr unter anderem ein Battle gegen David Guetta.
Lady Gaga und David Guetta
Apropos David Guetta. Natürlich gibt es in DJ Hero 2 auch wieder eine fette Tracklist:
- Justice – „D.A.N.C.E.” Remix
- Naughty By Nature – „O.P.P.” gemixt mit Jackson 5 – „ABC”
- Kanye West – „Heartless” gemixt mit DJ Shadow – „Midnight In A Perfect World”
- Major Lazer feat. VYBZ Kartel – „Pon De Floor” gemixt mit Harold Faltermeyer – „Axel F”
- Busta Rhymes – „Put Your Hands Where My Eyes Can See” Gemixt mit M|A|R|R|S – „Pump Up The Volume”
- DJ Qbert – „Super Battle Breaks” Remix
- Newcleus – „Jam On It” (DJ Qbert vocals) Remix
- Kanye West – „Love Lockdown” gemixt mit Metallica – „The Day That Never Comes”
- Young Jeezy ft. Kanye West – „Put On” Gemixt mit DJ Shadow feat. Q-Tip and Lateef The Truth Speaker – „Enuff (DJ Fresh Remix)”
- Adamski – „Killer” Remix
- Lady Gaga – „Bad Romance” Remix
- Afrika Bambaataa and The Soul Sonic Force – „Planet Rock” gemixt mit The Crystal Method – „Busy Child (Still Busy After All These Years Remix)”
- Missy Elliott – „Get Ur Freak On” gemixt mit Dillinja and Skibadee – „Twist ‘Em Out”
- Damian Marley – „Welcome To Jamrock” gemixt mit Walter Murphy – „A Fifth Of Beethoven”
- LL Cool J – „I Can’t Live Without My Radio” gemixt mit Grandmaster Flash & The Furious Five feat. Melle Mel & Duke Bootee – „The Message”
- The Chemical Brothers ft. Q-Tip – „Galvanize” Remix
- The Prodigy – „Omen” Gemixt mit Orbital – „The Box”
- 2Pac ft. Dr. Dre and Roger Troutman – „California Love Remix” (Remix by FSG)
- 2Pac ft. Dr. Dre and Roger Troutman – „California Love Remix” gemixt mit B.o.B ft. Bruno Mars – „Nothin’ On You”
- A-Trak – „Say Whoa” (Remix by FSG)
- Basement Jaxx – „Where’s Your Head At” gemixt mit Yeah Yeah Yeahs – „Heads Will Roll (A-Trak Remix )”
- BlakRoc ft. Pharoahe Monch & RZA – „Dollaz & Sense” (Remix by FSG)
- Calvin Harris – „I’m Not Alone” gemixt mit New Order – „Blue Monday”
- Daft Punk – „Human After All” (Remix by FSG)
- Damian Marley – „Welcome To Jamrock” gemixt mit Dillinja and Skibadee – „Twist ‘Em Out”
- David Guetta & Chris Willis – „Love Is Gone” gemixt mit Sam Sparro – „B&G” a/k/a „Black & Gold”
- David Guetta ft. Kid Cudi – „Memories” gemixt mit Pirate Soundsystem – „Bashy Bashy”
- Deadmau5 & Kaskade – „I Remember” (Remix by FSG)
- Deee-Lite – „Groove Is In The Heart” gemixt mit Chic – „Le Freak”
- Dizzee Rascal & Armand Van Helden – „Bonkers” gemixt mit Basement Jaxx – „Where’s Your Head At”
- Dizzee Rascal & Armand Van Helden – „Bonkers” gemixt mit The Prodigy – „Omen”
- DJ Shadow – „Midnight In A Perfect World” (Remix by FSG)
- Edwin Starr – „War” gemixt mit Justice – „Waters Of Nazareth”
- Eminem – „Not Afraid” gemixt mit Lil’ Wayne feat. Static Major – „Lollipop”
- Estelle ft. Kanye West – „American Boy” (Remix by FSG)
- Estelle ft. Kanye West – „American Boy” gemixt mit Chic –„Good Times”
- Flo Rida – „Low” gemixt mit David Guetta vs. The Egg – „Love Don’t Let Me Go (Walking Away)”
- Flo Rida ft. Will.I.Am – „In The Ayer” gemixt mit Clinton Sparks, DJ Class, & Jermaine Dupri – „Favorite DJ”
- Gorillaz ft. Mos Def & Bobby Womack – „Stylo” (Remix by FSG)
- Grandmaster Flash & The Furious Five feat. Melle Mel & Duke Bootee – „The Message” gemixt mit Kool & The Gang – „Jungle Boogie”
- House Of Pain – „Jump Around” (Remix by FSG)
- House Of Pain – „Jump Around” gemixt mit Busta Rhymes – „Put Your Hands Where My Eyes Can See”
- Iyaz – „Replay” Gemixt mit Rihanna – „Rude Boy”
- Janet Jackson – „Nasty” gemixt mit Justice – „D.A.N.C.E.”
- Kanye West – „Heartless” gemixt mit Lady Gaga – „Lovegame”
- Kanye West – „Heartless” gemixt mit DJ Shadow – „Midnight In A Perfect World”
- Kanye West – „Love Lockdown” gemixt mit Donna Summer – „Bad Girls”
- Kaskade & Deadmau5 – „Move For Me” (Remix by FSG)
- Kelis – „Acapella (David Guetta Extended Mix)” (Remix by FSG)
- Lady Gaga feat. Colby O’Donis – „Just Dance” gemixt mit Deadmau5 – „Ghosts N Stuff”
- Lil Jon & The East Side Boyz ft. Ying Yang Twins – „Get Low” gemixt mit 50 Cent – „In Da Club”
- Lil’ Wayne – „Go DJ” Gemixt mit 50 Cent – „In Da Club”
- Lil’ Wayne feat. Static Major – „Lollipop” gemixt mit Flo Rida – „Low”
- LL Cool J – „I Can’t Live Without My Radio” gemixt mit Chic – „Good Times”
- M.I.A. – „Galang” gemixt mit Wayne Smith – „Under Mi Sleng Teng”
- Major Lazer feat. VYBZ Kartel – „Pon De Floor” gemixt mit Harold Faltermeyer – „Axel F”
- Major Lazer feat. VYBZ Kartel – „Pon De Floor” gemixt mit New Order – „Blue Monday”
- Malcolm McLaren – „Buffalo Gals” gemixt mit M|A|R|R|S – „Pump Up The Volume”
- Missy Elliott – „Get Ur Freak On” gemixt mit Sean Paul – “Infiltrate”
- MSTRKRFT ft. N.O.R.E. – „Bounce” (Remix by FSG)
- MSTRKRFT ft. N.O.R.E. – „Bounce” gemixt mit A-Trak – „Say Whoa”
- Nas feat. Keri Hilson – „Hero” gemixt mit Talib Kweli – „Get By”
- Nelly – „Hot In Herre” gemixt mit Warren G feat. Nate Dogg – „Regulate”
- New Boyz – „You’re A Jerk” (Remix by FSG)
- Newcleus – „Jam On It” gemixt mit Donna Summer – „Bad Girls”
- Pitbull – „I Know You Want Me (Calle Ocho)” gemixt mit Nightcrawlers – „Push The Feeling On (MK Mix 95)”
- Pussycat Dolls ft. Busta Rhymes – „Don’t Cha” G gemixt mit Pitbull – „I Know You Want Me (Calle Ocho)”
- Robin S. – „Show Me Love (Stonebridge Radio Edit)” gemixt mit Calvin Harris – „I’m Not Alone”
- Salt N Pepa – „Push It” gemixt mit Afrika Bambaataa and The Soul Sonic Force – „Planet Rock”
- Salt N Pepa – „Push It” gemixt mit Armand Van Helden – „I Want Your Soul”
- Sam Cooke – „Chain Gang” (Remix by FSG)
- Sean Paul – „Get Busy” gemixt mit Harold Faltermeyer – „Axel F”
- Sean Paul – „Get Busy” gemixt mit Rihanna – „Pon De Replay”
- Snow – „Informer” gemixt mit Jackson 5 – „ABC”
- Soulja Boy Tell ‘Em – „Crank That (Soulja Boy)” gemixt mit Chamillionaire – „Ridin’“
- Sparfunk & D-Code – „Apocalypse” (Remix by FSG)
- Stevie Wonder – „Superstition” gemixt mit Edwin Starr – „War”
- The Chemical Brothers ft. Q-Tip – „Galvanize” gemixt mit The Chemical Brothers – „Leave Home”
- The Notorious B.I.G. ft. Mase & Diddy – „Mo’ Money, Mo’ Problems” (Remix by FSG)
- The Prodigy – „Firestarter” (Remix by FSG)
- Tiesto & Sneaky Sound System – „I Will Be Here” gemixt mit Tiesto – “Speed Rail”
- Tiesto vs Diplo – „Come On” (Remix by FSG)
- Timbaland ft. Drake – „Say Something” gemixt mit Young Jeezy ft. Kanye West – „Put On”
- Timbaland ft. Keri Hilson & D.O.E. – „The Way I Are” gemixt mit Tiga – „You Gonna Want Me”
- Tweet ft. Missy Elliott – „Oops (Oh My)” gemixt mit Snoop Dogg – „Who Am I (What’s My Name)?”

Präsentation und Technik
War DJ Hero 1 noch sehr bunt gestaltet setzt DJ Hero 2 nur noch auf ein schlichtes schwarz und weiß. Dies hat uns auch sehr gut gefallen. Während eines Auftritts ist allerdings von schlichten Farben nichts mehr zu sehen. Dann geht es nämlich zur Sache. Schnelle Schnitte, Videoeffekte und Kamerafahrten kommen passend zu den Songs und lenken von der eigentlichen Notenspur ab. Die Entwickler haben hier wirklich gute Arbeit geleistet. Auch sonst stimmt der Sound und die Grafik.
DJ Hero 2 rockt! Die vielen Neuerungen machen DJ Hero 2 zu einem der besten Musikspiele diesen Jahres. Wer genug von den Plastikgitarren aus Guitar Hero und Rock Band hat, sollte mal ein Blick auf DJ Hero werfen.
| Gameplay: | 86% |
| Multiplayer: | 86% |
| Grafik: | 82% |
| Sound: | 84% |
| GESAMT: | 85% |
+ Großer Umfang
+ Neues Spielprinzip
+ Viele Neuerungen
+ Gute Technik
- Gesangsmodus bereichert das Spiel nicht wirklich
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Getestet wurde die Xbox360-Version.
