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Vorschau: Modern Warfare 3 vs. Battlefield 3 (gamescom 2011)

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Ein Duell hatte auf der gamescom dieses Jahr ganz besonderen Stellenwert. Ein Kampf der Giganten um den Platz des besten Online-Ego-Shooters 2011: Battlefield 3 vs. Call of Duty: Modern Warfare 3. Wir hatten die Gelegenheit, beide Kontrahenten kurz auf ihre Leistungsfähigkeit zu überprüfen und schildern euch hier unsere Eindrücke.

Gleich mal vorweg: Ein fairer Vergleich der Games kann hier schwer möglich sein. Während uns bei Modern Warfare 3 ein zehnminütiger Online-Coop-Modus mit zwei Spielern auf der Xbox 360 geboten wurde, lieferten wir uns bei Battlefield 3 mit 63 anderen eine Viertelstunde Gefecht im 32vs32-Modus am PC.

Aber gehen wir kurz die Standard-Aspekte durch. Zur Grafik: Beide Games sind zweifellos eine Augenweide. Die Detailtiefe der Umgebungen machen deutlich, dass hier wirklich Einsatz geliefert wurde. Im Vergleich hatte Battlefield die Nase vorn mit aufwändigen Lichteinfällen und weitläufigen, beeindruckenden Landschaften. Allerdings, wie gesagt: Battlefield lief auf dem PC und die Mission in Modern Warfare 3 spielte sich auf einer Fläche in der Größe eines Innenhofs ab. Der aber sah zumindest tadellos aus.

Call of Duty: Modern Warfare 3

Call of Duty: Modern Warfare 3

Auf diesem Innenhof standen wir zu zweit, verschanzten uns hinter Autos und erwarteten die Ankunft von Gegner-Wellen, die aus verschiedenen Gassen auf uns zu stürmten. Während die ersten noch leicht zu meistern waren, spürten wir im Verlauf der Zeit einen Anstieg der KI (und natürlich der Panzerung). Am Ende machten uns Helikopter und Elite-Soldaten in Vollrüstung die Hölle heiß. Zum Glück war es möglich, mit dem nötigen Kleingeld Selbstschuss-MGs zu kaufen und Luftunterstützung anzufordern.

Auf dem Schlachtfeld bei Battlefield 3 mussten wir uns zunächst für eine von vier Einheiten mit unterschiedlicher Eigenschaft und Bewaffnung entscheiden; Sturmsoldat, Scharfschütze, Supporter oder Engineer. Die Waffenausrüstung konnte zudem noch modifiziert werden. Dann ging es mit 31 Mitstreitern in den Kampf. Über das gesamte Areal verteilte Zonen mussten erobert und gehalten werden. Beim Tod gibt es verschiedene Respawn-Möglichkeiten. Entweder bei den eigenen Camps oder aber direkt bei Mitkämpfern aus dem eigenen Squad. Die Map, die wir spielen durften, erlaubte neben dem Einsatz von Landfahrzeugen wie Panzern auch Kampfjets.

Battlefield 3

Battlefield 3

Abschließend bleibt also zu sagen: Auch wenn ein direkter Vergleich (für uns) nicht möglich war, hat sicher jedes Spiel seine Existenzbereichtigung und ist eine gelungene Fortsetzung seiner Reihe. Auf der gamescom wurde dennoch ein Sieger gekrönt: Der begehrte Gamescom-Award ging an Battlefield 3.

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Autor: Olli Stroh