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Fritz OS ab sofort für zehn Modelle verfügbar

AVM veröffentlicht das neue OS in der Version 5.2x nun für neun weitere Modelle seiner Fritz! Box-Serie. Bisher bot der Heimnetzwerkspezialist seine Software nur für die aktuellste Box 7390 an.

Die als eierlegenden Wollmichsäue bekannten Boxen bieten nun noch mehr Funktionen für das Netzwerk zu Hause und darüber hinaus. Mit dem neuen Fritz OS 5.2x bietet AVM nun das Service MyFritz an. Mit diesem ist es möglich, im NAS freigegebene Dokumente verschlüsselt über das Internet zu verschicken und zu teilen. Der Zeit entsprechend ist dies auch mit Smartphones und Tablets möglich. Außerdem kann über die Plattform, die überall auf der Welt über die Adresse myfritz.net abrufbar ist, verpasste Anrufe eingesehen und Sprachnachrichten abgehört werden.

Darüber hinaus lässt sich einstellen, dass bei verpassten Anrufen eine E-Mail verschickt werden soll. Eine Synchronisierung mit dem Telefonbuch der Box und der Kontakte bei GMail, GMX und web.de ist ebenfalls möglich. Die Funktion Wake on LAN macht es möglich, dass PC, NAS oder Server aus dem Standby geholt werden können. Einen Gastzugang kann man, neben WLAN, nun auch per LAN anbieten. Wenn der eigene Internetzugang einmal ausfallen sollte, lässt es sich bei einem anderen WLAN einklinken und mitbenutzen. Inwieweit diese Funktion möglicherweise missbraucht wird, sei dahingestellt.

Das Firmware-Update für die Boxen steht bereits über die integrierte Update-Funktion unter fritz.box allen Anwendern zur Verfügung. Lediglich Benutzer der 6360 Cable müssen sich noch ein wenig gedulden, hier muss das Update der jeweilige Kabelnetzbetreiber selbst einspielen.

[via golem.de