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Samsung stellt das Galaxy S3 vor

Gestern war es endlich soweit, der koreanische Elektronikgigant Samsung hat sein neuestes Flaggschiff, das Samsung Galaxy S3, der Öffentlichkeit auf einem eigenen Event vorgestellt. Im Vorfeld wurde bereits viel darüber spekuliert, welche Eigenschaften und technische Daten das neue Galaxy haben wird, ein weiteres großes Fragezeichen war das noch nicht finale Design. Diese Informationen möchten wir euch in einer kurzen Übersicht liefern und euch gleich unseren ersten Eindruck präsentieren.

Doch zuerst einmal zu den technischen Daten. Durch Amazon sowie durch die Homepage von Samsung selber konnten die Spezifikationen bereits im Vorfeld geleakt werden, was sich schlussendlich nun auch bestätigt hat. Herzstück des neuen Smartphones ist ein mit 1,4 GHz getakteter Exynos Quad-Core Prozessor, welcher aus dem Hause Samsung stammt. Das mit 1 GB Ram bestückte Galaxy S3 mit Android 4.0.4 kommt mit wahlweise 16 oder 32 GB internen Speicher (64 GB kommt bald), kann allerdings auch mit einer bis zu 64 GB großen microSD-Karte erweitert werden. In puncto Display setzt Samsung auf die Devise: Je größer, desto besser. Mit 4,8 Zoll kommt es schon beinahe an das Galaxy Note mit satten 5,3 Zoll heran. Genannt wird die Anzeige HD-Super Amoled Display, die mit 1280×720 Pixel auflöst. Eine 8 Megapixel große Kamera außen und eine mit 1,9 Megapixel innen sorgen für scharfe Bilder und für Videoaufnahmen mit bis zu 1080p.

Dass der Akku bei diesen Daten auch ordentlich dimensioniert sein muss, beweist uns Samsung mit einer 2100 mAh starken Batterie, wobei es hier noch keine Angabe für den alltäglichen Gebrauch gibt. Durch den großen Bildschirm ist das Smartphone selber auch recht groß ausgefallen, Maße von 136,6×70,6×8,6 mm werden für die Hosentasche eine Herausforderung. Somit ist es rund 1 cm höher und 4 mm breiter als das Galaxy S2. Trotzdem ist es mit 133 g erstaunlich leicht, im Vergleich zum iPhone 4S, das wesentlich kleiner ist, mit 140 g also rund 7 g leichter. Abgerundet wird das ganze Paket noch mit diversen Zusatzservices wie Streamingfunktionen, einem Dropbox-Speicher für zwei Jahre mit 50 GB Speicher (doppelt so viel wie HTC aktuell bei seinen Smartphones anbietet) und einer Sprachfunktion, die es bspw. ermöglicht, den Wecker den Befehl „Snooze“ zum Weiterschlafen zu geben. Zum Start wird das Samsung Galaxy S3 in blau und weiß angeboten, ohne Vertrag wird es UVP 649 Euro kosten.

Die größte Neugier beim Smartphone hat wohl das Design geweckt, welches bis zum Schluss der Öffentlichkeit verwehrt blieb. Wie auf den Fotos zu sehen ist, sieht das Samsung Galaxy S3 wesentlich runder aus als der Vorgänger. Somit möchte man möglicherweise sich noch mehr vom Design des iPhone 4S absetzen, welches auf ein kantigeres Äußeres setzt. Das neue Design wirkt auf den ersten Eindruck sehr verspielt, was bei einem sich Flaggschiff nennendes Smartphone, das sich bei der Präsentation von Samsung sehr ernst genommen hat, nicht wirklich positiv auswirkt. Diese Rundungen kannte man bisher nur von etwas günstigeren Smartphones, die mit der Verarbeitug bzw. mit den verwendeten Materialien nicht mit teureren Smartphones mithalten konnten. Diesen Eindruck könnte auf den Fotos auch vom Galaxy S3 geweckt werden.

Ein weiterer großer Kritikpunkt stellt die Größe dar, die für die breite Masse möglicherweise eher ungeeignet ist. Wurde das Galaxy Note gleich zu Beginn als Mischung zwischen Smartphone und Tablet umworben und man sich auch beim Kauf darüber im Klaren war, wie groß das Gerät eigentlich ist, so könnte das Galaxy S3 doch einiges für Überraschung beim Kunden sorgen.

Bereits Ende Mai werden wir darüber im Klaren sein, wie gut das Samsung Galaxy S3 im Endeffekt beim Kunden ankommt. Wir sind jedenfalls gespannt.

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