Internet

YouTube wird von Privatsendern kritisiert

Erst kürzlich wurde bekannt, dass die gemeinsame Videoplattform von ProSiebenSat.1 und RTL nicht zustande kommen wird. Diese hätte ähnlich wie Hulu funktionieren sollen, bei welcher man sich das komplette Programm auch online ansehen kann. Das Bundeskartellamt entschied gegen ein solches Vorhaben, da es kleineren Sendern möglicherweise keine Chance geben würde, sich gegenüber den großen Sendern zu behaupten.

YouTube, ein Tummelplatz von Millionen von Videos, wird nun von den Privatsendern kritisiert. „YouTube agiert zunehmend aggressiv und bewegt sich dabei außerhalb unseres Regulierungsrahmens“, sagt Conrad Albert, Vorstand beim TV-Konzern ProSiebenSat.1. Stein des Anstoßes ist unter anderem, dass Nutzer seit einigen Wochen komplette Spielfilme auf YouTube ansehen können.

Die Google-Tochter möchte außerdem noch weiter wachsen. In Planung seien eigene, exklusive TV-Kanäle. Dafür will YouTube deutsche TV-Produzenten gewinnen, die exklusives Material beisteuern und nur auf der Videoplattform zu finden sein wird. Die Vermarktung dafür übernimmt das Videoportal.

[via derStandard.at