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Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain Vorschau

Seit vier Jahren ist der neueste Serienteil von Metal Gear Solid angekündigt. So langsam wird es ernst. Serienerfinder Hideo Kojima selbst gab sich dieses Jahr in Köln die Ehre und stellte das Spiel auf der Sony Pressekonferenz am Dienstag sowie am Mittwoch Abend im Musical Dome vor. Außerdem konnten wir noch zusätzlich kurze Einblicke in den Multiplayer des Spiels direkt bei Konami erhalten. Was uns mit Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain erwartet, scheint eine große Sache zu werden.

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Kojima bleibt seinem Humor treu. Schon in der Vergangenheit passten am Propeller hängende Schafe oder Spielszenen in denen der Spion in einem Pappkarton an Feinden vorbeischleicht nicht auf den ersten Blick in die ernste Umgebung des Spiels. Auf den zweiten Blick lockerten diese Momente das Spielgeschehen aber sinnvoll auf. Kojima versteht es humorvolle und ernste Storyelemente zu kombinieren. Einen Einblick in die spaßigen Momente gab er auf der gamescom dieses Jahr. Fliegende Schafe gehören zu „Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain“ wieder genauso dazu wie Pappkartons. Sein Pferd kann Solid Snake nun außerdem befehligen ein Geschäft auf der Straße zu erledigen. Ankommende Feinde mit dem Jeep werden dann mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dem Pferdemist ausrutschen. Beim Pappkarton gibt es nun außerdem einige Updates. Mit aufgedruckten Soldaten auf dem Karton lenken wir Gegner ab und mit Bikini-Models auf der Pappe, locken wir Feinde an, die wir dann mit wenigen Handgriffen durch einen Sprung aus dem Karton zu Boden werfen. Man tut sich manchmal schwer diese lustigen Szenen in das ernste Setting von „Metal Gear Solid 5: The Phantom Pain“ einzuordnen. Der Protagonist verliert seinen Arm und muss sich Jahre nach einem Koma mit einer Prothese erneut im Spion-Geschäft behaupten. Kindersoldaten soll der Titel außerdem thematisieren. Im fertigen Spiel wird man sehen, ob Kojima die Elemente richtig kombiniert hat.

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Einblicke in den Multiplayer gab es exklusiv hinter verschlossenen Türen auf der gamescom 2014. Im fertigen Spiel wird man die Möglichkeit haben, feindliche Basen von anderen Spielern zu infiltrieren. Seine eigene Basis kann man mit Sicherheitstechnik ausstatten, die anderen Spionen das Leben schwer machen soll. Flugdrohnen, Laserschranken und Kameras mit automatischen Schussvorrichtungen sind nur einige Beispiele. Schleicht man sich selbst in eine feindliche Basis, kann man dort Vorräte anderer Spieler stehlen und auch Wachpersonal für sich rekrutieren. Die Präsentation stoppte als zwei Solid Snake-Charaktere aufeinandertrafen. Ob der angreifende Spieler jetzt einfach verloren hat? Oder kommt es zu einem Gefecht? Kann man feindliche Basen nur durchsuchen, wenn der andere Spieler online ist? Was passiert, wenn der Gegner während der Partie offline geht? Beim Multiplayer sind noch einige Fragen offen.