Internet Technik

Smartes Sex-Spielzeug gehackt: Hersteller erhält sensible Daten

Sex-Spielzeuge mit Smartphone-Anbindung boomen. Meistens können diese so mittels einer App nach den Vorlieben der Besitzer einfach konfiguriert werden, ohne dass weitere (störende) Knöpfe auf dem Gadget notwendig wären. Zwei neuseeländische Hacker haben nun aber eine bedenkliche Entdeckung gemacht.

Diese haben nämlich einen Vibrator der Serie WeVibe erfolgreich gehackt und den Datenverkehr zwischen dem Gerät und der App beobachtet. WeVibe erfasst minütlich die Betriebstemperatur und speichert die Intensität der Vibration. All diese Daten werden an die App gesendet, die dann jene wieder weiter an die Hersteller des Vibrators schickt. So lässt sich relativ leicht ermitteln, wann und wie oft das Produkt zum Einsatz kommt.

Laut dem Hersteller des WeVibe werden diese Daten nur zur Marktanalyse benutzt. Das Unternehmen behält es sich aber vor, die Daten an Strafverfolgungsbehörden weiterzugeben, sofern erforderlich. Ein mulmiges Gefühl bleibt aber dennoch.

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