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N26 mit Fremdwährungsgebühr

Die „Smartphone-Bank“ N26 – ehemals Number26 – ist bisher eine große Erfolgsgeschichte. Dennoch machte das Startup auch immer wieder mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam. Zuletzt konnte man stolz verkünden, dass man nun eine eigene Banklizenz hat und somit das Geld der Kunden nicht mehr über die Wirecard Bank verwaltet werden muss. Die eigene Banklizenz hat für die Kunden aber wohl nicht nur Vorteile.

Besonders ins Auge sticht nun bei den Kosten des Kontos, dass eine Gebühr bei Geldabhebungen im Ausland berechnet werden kann. 1,7% muss man für Mastercard Abhebungen in Fremdwährungen zahlen. Dazu kommt die bereits bestehende Begrenzung von nur 5 kostenlosen Abhebungen im Rahmen der „Fair Use Policy“. Neu ist zudem ein Konto N26 Black, das 5,90 Euro im Monat kostet und einen Versicherungsschutz beinhaltet. Bei diesem Konto fallen die Gebühren für Fremdwährungen weg, es bleibt aber bei 5 kostenlosen Abhebungen.

Mit der neuen Fremdwährungsgebühr fällt also nach den unbegrenzt kostenlosen Abhebungen und Einzahlungen erneut ein Pluspunkt des Banking-Startups weg. Die neue Preisliste findet ihr hier. Wann genau die Kontoumzüge stattfinden werden, ist noch nicht klar. Bis zum 30. November muss man sich aber für den Umzug entschieden haben. Alle Infos zur eigenen Banklizenz und den Änderungen findet ihr hier.