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Transmit 5 ausprobiert

Es hat lange gedauert. Der macOS-exklusive FTP-Client Transmit erschien zuletzt 2010 in einer umfangreichen neuen Version. Sieben Jahre später steht nun endlich Transmit 5 zum Download bereit. Welche neuen Funktionen die Software vom Entwicklerstudio Panic mit sich bringt, haben wir uns angesehen.

Natürlich gibt es auch kostenlose FTP-Clients für macOS, wie beispielsweise FileZilla. Hier hat man aber immer das Gefühl, dass die Software nicht unbedingt für das Apple-Betriebssystem optimiert wurde und gerade beim Design und Systemfunktionen hinkt beispielsweise FileZilla Software, die exklusiv für macOS geschrieben wurde, hinterher. Transmit ist eine solche exklusive Software. Die Entwickler von Panic arbeiten überwiegend nur an Software für macOS und iOS und kennen sich daher besonders gut mit den Begebenheiten auf MacBooks und iPhones aus. Schon Transmit 4 unterstützte viele interessante Funktionen von macOS, auf die andere Software verzichten musste. Transmit 5 geht jetzt einen Schritt weiter.

Zunächst ist die auffälligste Neuerung sicherlich das überarbeitete Design. Hier wird aber nicht wirklich viel über Bord geworfen oder neu gemacht. Das Icon von Transmit wirkt nun etwas weicher und moderner und auch das Interface hat einen Facelift spendiert bekommen. Insgesamt wirkt Transmit 5 damit mehr angepasst an macOS Sierra.

Wer bereits Transmit 4 einsetzt, kann seine Servereinstellungen und Logins direkt übernehmen. Wichtig zu wissen ist auch, dass bei Transmit 5 natürlich keine Funktion fehlt, die Transmit 4 geboten hat. Vielmehr gibt es einige neue Details. So ist Transmit nun nichtmehr nur ein reiner FTP-Client. Unterstützt werden nun auch eine Menge externer Services wie OneDrive, Dropbox, Google Drive oder Box. Einfach einen neuen Service hinzufügen und schon kann man seine Daten in Transmit verwalten. Integriert ist nun auch Panic Sync. Ein Service des Entwicklerstudios, der eure Logins über verschiedene Systeme hinweg synchronisiert. Sicherlich eine Funktion, die nicht allen Nutzern gefallen wird. Panic verspricht aber höchste Sicherheit und eine 256-bit AES-Verschlüsselung und natürlich ist auch ein manueller Im- und Export möglich.

In den letzten sieben Jahren hat sich natürlich auch viel in Sachen Geschwindigkeit getan. Panic verspricht im Umgang mit der Software einen spürbaren Geschwindigkeitszuwachs. Zudem gibt es viele kleine neue Funktionen wie die Möglichkeit mehrere Dateien auf einmal umzubenennen, eine neue Info-Sidebar, Zwei-Faktor-Unterstützung oder Tags. Eine Liste mit den neuen Funktionen findet ihr hier.

Insgesamt ist Transmit 5 eine sinnvolle Weiterentwicklung des FTP-Clients aus 2010. Jahrelange Nutzer von Transmit werden nicht lange über ein Upgrade nachdenken und auch alle anderen macOS-Nutzer, die oft mit FTP-Servern arbeiten, sollten einen Blick wagen. Eine kostenlose Demo ist bei Panic erhältlich. Derzeit kostet Transmit 5 noch für wenige Tage 35 US-Dollar, der Normalpreis liegt bei 45 US-Dollar.

https://panic.com/transmit/

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