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Test: AfterShokz Trekz Air

Spätestens seit beliebte Smartphones wie das iPhone 7 oder das Google Pixel 2 auf einen Klinken-Stecker für Kopfhörer verzichten, sollte man sich nach passenden Bluetooth-Geräten umschauen. Hier gibt es natürlich ein breites Repertoire. Kleine In-Ear-Geräte oder lieber große Kopfhörer in knalligen Farben? Für jeden Anwendungsfall gibt es das passende Produkt mit Bluetooth-Verbindung. Einen speziellen Kopfhörer bietet die Firma AfterShokz an. Bei den Trekz Air handelt es sich um sogenannte Knochenkopfhörer. Vor einem Jahr haben wir bereits die Trekz Titanium getestet. Jetzt ist der Nachfolger Trekz Air erschienen, dessen Neuerungen wir uns in diesem Artikel widmen wollen.

In der Verpackung befindet sich neben den eigentlichen Kopfhörern eine Transporttasche, Ohrstöpsel, ein USB-Ladekabel und die Bedienungsanleitung. Die Ohrstöpsel sind optional einsetzbar. Da es sich hier um sogenannte Knochenkopfhörer handelt, sind eure Ohren frei. Das hat den Vorteil, dass ihr die Umgebung voll hören könnt. Wer das allerdings nicht möchte, kann die beigelegten Ohrenstöpsel verwenden, um sich besser auf die Musik konzentrieren zu können. Die Einrichtung der Trekz Air ist schnell geschehen. Zunächst solltet ihr den Akku laden. Eine blaue LED zeigt euch an, wann der Akku voll ist. Dann koppelt ihr die Kopfhörer mit eurem Handy bzw. Musikgerät. Dazu hält man den Power-Button des Geräts gedrückt und schon kann man sich mit den Kopfhörern verbinden.

Was ist aber die Neuerung im Vergleich zu den Trekz Titanium? Die Trekz Air sollen nun besseren Bass bieten. Keine Frage, ein Knochenkopfhörer bietet nicht den Sound eines On-Ear-Kopfhörers. Dafür hat er andere Vorteile. Mit der neuen Bass-Funktion ist AfterShokz aber eine auffällige Neuerung gelungen. Im Vergleich zum Vorgänger klingt der Sound satter und ausgewogener. Dennoch muss man erwähnen, dass die Trekz Air natürlich nicht an klassische Kopfhörer herankommen. Der Sound wird auch nicht klassisch über die Ohrmuschel sondern über Vibrationen an der Außenseite des Ohrs erzeugt. Wie oben erwähnt, hört ihr so eure Umgebung weiterhin. Damit eignet sich der Trekz Air vor allem für Sportler wie Jogger oder Radfahrer, die immer noch Geräusche des Straßenverkehrs hören möchten. Wer zu Hause auf der Couch seine Musik genießen möchte, wird natürlich nicht zu einem Knochenkopfhörer greifen.

Die Kopfhörer befestigt man durch einen Bügel über die Rückseite des Kopfes an beiden Ohren. Das mag etwas gewöhnungsbedürftig sein, die Kopfhörer sitzen dann allerdings auch recht gut. Selbst als Brillenträger hat man keine Probleme bei kräftigen Bewegungen. Zudem ist der Trekz Air nach IP55 ausgezeichnet. Das bedeutet er ist gegen Spritzwasser und Schweiß geschützt. Positiv hervorzuheben ist auch das etwas geringere Gewicht zum Vorgänger. Mit nur ca. 30 Gramm ist der Kopfhörer sehr leicht und am Kopf kaum zu bemerken. Die Batterielaufzeit ist zwar unverändert bei sechs Stunden, allerdings sollte dies ja auch für längere Sportaktivitäten ausreichen. Positiv zu erwähnen ist auch, dass eine Telefoniefunktion eingebaut ist. Somit müsst ihr euer Smartphone nicht aus der Tasche holen, wenn euch beim Sport jemand anruft. Preislich liegen die Kopfhörer allerdings auch bei ca. 180 Euro.

Fazit
Die AfterShokz Trekz Air sind eine sinnvolle Weiterentwicklung des Vorgängermodells. Der Sound ist besser, das Gerät ist leichter und die Verarbeitung ist gut. Gerade Sportler sollten daher einen Blick auf diese Kopfhörer werfen, da die Technologie der Knochenkopfhörer es erlaubt, Umgebungsgeräusche weiterhin zu hören. Wer richtig guten Sound sucht, wird bei Knochenkopfhörern natürlich nicht fündig.

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